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Gute Personalarbeit schafft neue Arbeitsplätze

1,2 Prozent des Umsatzes geben Unternehmen durchschnittlich für Weiterbildung aus. Wolfgang Clement zeichnet den mittelständischen “Arbeitgeber des Jahres” sowie die Top-Arbeitgeber 2005 aus.

Während sich Deutschland am Ende jeden Monats vor den neuesten Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit fürchtet, hat die am 27. Januar in Nürnberg vorgestellte Vergleichsstudie TOP JOB Gutes zu berichten: Die darin untersuchten Mittelständler melden einen Anstieg der Beschäftigtenzahlen um 3 Prozent. 71 Prozent aller untersuchten Teilnehmer liegen mit ihrem Umsatzwachstum über dem Branchendurchschnitt.

Wichtige Ursache für diesen Erfolg sei eine gute Personalarbeit, betonen die Unternehmen. Das Institut für Mittelstandsökonomie an der Universität Trier e. V. unter der Leitung von Prof. Dr. Axel G. Schmid verglich die Personalarbeit 57 mittelständischer Unternehmen verschiedener Branchen. Der im Rahmen der Studie vergebene Preis "Arbeitgeber des Jahres" ging an die Zollner Elektronik AG aus dem bayerischen Zandt.

Die als Benchmarking angelegte Studie TOP JOB prüfte in den fünf Kategorien "Vision und Führung", "Personalentwicklung", "Kultur und Kommunikation", "Entlohnungskonzepte" sowie "Familien- und Sozialorientierung" und erstellte eine Positivauswahl von 57 Unternehmen, die Herausragendes in der Personalarbeit leisten. "Diese ausgewählten Mittelständler sind auch im Sinne harter betriebswirtschaftlicher Kriterien wie Rentabilität und Wachstum besonders erfolgreich", so Studienleiter Schmidt. Sie konnten in den konjunkturell schwierigen Jahren von 2001 bis 2005 einen Anstieg der Mitarbeiterzahlen um 3 Prozent verzeichnen.

Insbesondere die kleinen Unternehmen mit bis zu 99 Mitarbeitern sorgen für den guten Wert: Sie haben ihre Beschäftigtenzahlen um stolze 32 Prozent erhöht. Die mittelgroßen Unternehmen um 24 Prozent. Gedrückt wird der Schnitt von den Großen mit über 500 Beschäftigten, die um drei Prozent reduziert haben. Ein im Branchenvergleich überdurchschnittlich hohes Umsatzwachstum erzielten 71 Prozent der Unternehmen. Bleibt abzuwarten, ob die Bundesagentur am 31. Januar ähnlich Positives zu verkünden hat.

Die Stärken mittelständischer Unternehmen offenbaren sich auch in dieser Studie: überschaubare Organisationsstrukturen, kurze Informations- und Kommunikationswege, ein direkter und persönlicher Kontakt zwischen Führung und Mitarbeitern sowie niedrige Koordinationskosten. Damit lässt sich der oft hinderlich enge finanzielle Spielraum in vielen Fällen auffangen.

Unabhängig von der Größe nutzen die TOP JOB-Unternehmen eine formulierte Unternehmensvision als Kernelement der Führung und sehen sie zu 80 Prozent als wichtigen Grund für die hohe Mitarbeiterzufriedenheit. Der Führungsstil ist von Vertrauen und Offenheit geprägt – wichtigstes Instrument ist das regelmäßige Mitarbeitergespräch. Auch zeigen sie ein hohes Maß an Professionalität in der Weiterbildung: 83 Prozent verfügen über ein eigenes Weiterbildungsbudget. 1,2 Prozent des Umsatzes werden hierfür durchschnittlich ausgegeben.

In nahezu drei von vier Firmen existiert für jeden ein Weiterbildungsplan. Eine "gesunde Unternehmenskultur" spiegelt sich in der Mitarbeiterzufriedenheit wider. Diese wird von 90 Prozent der TOP JOB-Unternehmen systematisch erhoben. Und alle Firmen geben an, dass ihre Mitarbeiter im Wesentlichen oder voll und ganz zufrieden sind.

Im Rahmen der Untersuchung wurden Preise vergeben: Die Kategorie “Vision & Führung” gewann die Zollner Elektronik AG. Der Preis "Familien- und Sozialorientierung“ ging an die Schreiner Group. Die "Entlohnungskonzepte" sind bei der Volksbank Raiffeisenbank Mangfalltal-Rosenheim preiswürdig, eine herausragende “Personalentwicklung” leistet Phoenix Contact und drom fragrances international KG siegte bei "Kultur & Kommunikation".

Friedhelm Denkeler, 28.01.2006, Quelle: Presseerklärung

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< Weitere Informationen finden Sie
   unter www.topjob.de

 

 

Am 27.01.2006 zeichnete Wolfgang Clement in seiner neuen Funktion als Mentor des Projekts TOP JOB in Nürnberg den mittelständischen “Arbeitgeber des Jahres” sowie die Top-Arbeitgeber 2005 aus. Projektpartner sind die access AG, die  Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH, die HRblue AG, die Gallup Deutschland GmbH, die Kienbaum Consultants International GmbH, die Klaus Lurse Personal + Management AG, die Scheelen AG sowie die Schindlerhof Klaus Kobjoll GmbH. Die wissenschaftliche Leitung des Projektes TOP JOB liegt beim Institut für Mittelstandsökonomie an der Universität Trier e.V. (Inmit). Vorstand ist Prof. Dr. Axel G. Schmidt

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