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Gesammelte Rezepte von
erfolgreichen Unternehmen

Das systematische Ausrichten der gesamten Firmentätigkeit
auf Innovation – das ist der Grund für die beeindruckenden
Erfolge der TOP 100-Unternehmen

In dem neu erschienenen Buch “TOP 100 – Ausgezeichnete Innovatoren im deutschen Mittelstand” spricht Dr. Nikolaus Franke, Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, über die Stärken und Schwächen des Mittelstands in Bezug auf das Innovationsmanagement. In einhundert Firmenporträts präsentieren die innovativen Vorreiter im deutschen Mittelstand ihre individuelle Innovationsstrategie. EU-Kommissar Günter Verheugen erläutert, welche Herausforderungen aber auch welche Chancen die EU-Osterweiterung für Unternehmen bereithält. Warum Frauen zu den Konsumentscheidern schlechthin avanciert sind und welche Möglichkeiten sich daraus für den innovativen Mittelstand ergeben, verrät Trendforscher Matthias Horx. Praktische Hilfe erhält der Leser von den Experten der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers. Sie berichten über alternative Finanzierungsformen für den Mittelstand.

"Das systematische Ausrichten der gesamten Firmentätigkeit auf Innovation – das ist der Grund für die beeindru-ckenden Innovationserfolge der Top 100," bilanziert Franke, Studienleiter der jährlichen, bundesweiten Vergleichsstudie Top 100. Franke untersucht Jahr für Jahr das Innovationsmanagement der einhundert innovativsten Mittel-ständler – der Top 100. Der Vergleich dieser Besten zeigt, dass insbesondere ein Top-Management, das sich aktiv in den Innovationsprozess einbringt, ein wichtiger Erfolgsfaktor ist. Einen fruchtbaren Ansatz sieht Franke auch darin, das Marketing in den Innovationsprozess einzubinden. Die untersuchten Unternehmen erwirtschafteten mit Innovationen und innovativen Verbesserungen der letzten drei Jahre knapp 50 Prozent des aktuellen Umsatzes und konnten mit Prozessinnovationen elf Prozent der Fertigungskosten einsparen.

Prof. Franke prüft und bewertet fünf Bereiche: Innovationserfolg, Innovationsklima, innovative Prozesse und Orga-nisation, innovationsförderndes Top-Management sowie Innovationsmarketing. Der Innovationserfolg der Top 100 zeigt sich daran, dass sie durchschnittlich 48 Prozent ihrer aktuellen Umsätze und 50 Prozent ihrer Gewinne aus Innovationen und innovativen Verbesserungen der letzten drei Jahre generieren. Weiterhin stellt bei 90 Prozent der Unternehmen die bedeutendste Innovation der vergangenen drei Jahre eine Weltneuheit dar. Bei den besten Zehn der Kategorie "Innovationsförderndes Top-Management" wendet die Führungsriege fast die Hälfte ihrer Arbeitszeit für das aktive Mitwirken an Innovationsprozessen auf. Bei den Top 100 liegt dieser Wert im Durchschnitt bei 28,5 Prozent. Dies ist ein Indiz dafür, inwieweit das Top-Management für den Innovationserfolg verantwortlich ist.

Im Mittelstand hängt der Innovationserfolg in hohem Maße von gezielter Kooperation im Bereich Forschung und Entwicklung ab. 94 Prozent arbeiten mit Kunden, 86 Prozent der Top 100 mit Lieferanten zusammen. Mit Wettbe-werbern kooperieren allerdings nur 16 Prozent der Top 100 intensiv. Ein guter Indikator für ein positives Innovationsklima sind die kreativen Leistungen des Personals. So fällt auf, dass in den Top Ten dieser Kategorie jeder Mit-arbeiter pro Jahr etwa acht Verbesserungsvorschläge macht, während dies bei der Gesamtheit der Top 100 nur drei bis vier Ideen jährlich sind. Wie im Vorjahr investierten die Top 100 durchschnittlich fast 10 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung.

Friedhelm Denkeler, 10.08.2006, Quelle: compamedia GmbH, Überlingen

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Zoom Zitat von Antoine de Saint-Exupery

 

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