Immer mehr Großunternehmen beteiligen sich am Wettbewerb um den Ludwig-Erhard-Preis
Am 6. November 2007 werden die Preise in Berlin vergeben.
Die Teilnahme an den Qualitätspreis-Wettbewerben, wie dem Ludwig-Erhard-Preis (LEP), betrachten viele Unternehmen inzwischen als Managementinstrument. Sie erhalten durch die Teilnahme einen Feedbackbericht, der den Reifegrad ihres Unternehmens beschreibt. Bisher sahen viele Großunternehmen keine Notwendigkeit, am LEP teilzunehmen. “Die Erfolge von Firmen wie TNT, BMW oder Busch Jäger haben für ein Umdenken und größeren Wettbewerbsdruck gesorgt. Jetzt wollen die anderen auch öffentliche Erfolge feiern” so LEP-Leiter Dr. André Moll in einem Interview mit biz-Awards.
Mehr als 20 Unternehmen schafften es dieses Jahr in die erste Bewertungsrunde des Ludwig-Erhard-Preises. Sie ringen in drei Größenkategorien um die Auszeichnungen, die Wirtschaftsminister Michael Glos am 6. November 2007 in Berlin überreichen wird. Gut ein Drittel der Bewerber beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter und tritt damit in der Kategorie "Große Unternehmen" an.
"Die wichtigste deutsche Auszeichnung für Unternehmensqualität ist für die Bewerber in der aktuellen elften Runde so attraktiv wie nie zuvor“, meint Dr. Wolfgang Kaerkes, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ), Frankfurt/M. Sie organisiert den Ludwig-Erhard-Preis gemeinsam mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft sowie der Ludwig-Erhard-Stiftung.
Insgesamt müssen die LEP-Organisatoren in den kommenden Wochen mehr ehrenamtliche Assessoren einsetzen als je zuvor. Die erstellen rund 150 Experten für Business Excellence die Bewertungen der Bewerber direkt in den Unternehmen. Grund für die hohe Anzahl an Assessoren ist die große Zahl komplexer Organisationen, die sich dieses Jahr beteiligen. Ein gutes Drittel der Bewerber beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter und tritt damit in der Kategorie "Große Unternehmen“ an. "Die meisten großen Unternehmen haben weit über 1000 Mitarbeiter, so dass sich dadurch insgesamt eine Durchschnittsgröße von 580 Mitarbeitern ergibt“, sagt Moll.
Friedhelm Denkeler, 08.07.2007, Quelle: Initiative Ludwig-Erhard-Preis
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