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Fehlermöglichkeits- und Einfluss-Analyse –

Von der Fehlerkorrektur zur Fehlerprävention

Ein Seminar von Denkeler Qualitätsmanagement bei der
“bbw Akademie für betriebswirtschaftliche Weiterbildung”
am 24.06.2010 in Berlin, Haus der Wirtschaft

Seminarbeschreibung

Die Qualitätsnorm ISO 9001 fordert, bereits in den planerischen Phasen des Produktentstehungsprozesses die potenziellen Risiken für die Nutzer der Produkte und Prozesse der Organisation zu erkennen, zu verringern, Vorbeugungsmaßnahmen festzulegen und einzuführen. Das ist auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht notwendig, da die Kosten der Fehlerbeseitigung, je weiter das Produkt in der Entwicklung fortgeschritten ist, steigen. In der ISO 9004 wird als Werkzeug zur Risikoabschätzung an erster Stelle die  FMEA genannt.

Mit der FMEA ist es möglich, die praktischen Erfahrungen über Fehlerzusammenhänge im Unternehmen systematisch zu sammeln und bei neuen/ geänderten Produkten bereits in der Planungsphase zu berücksichtigen. Insbesondere werden im Team Lösungsvorschläge erarbeitet, wie die potenziellen Fehler vermieden werden können. Auch bei Kundenreklamationen und Qualitätsmängeln in der Fertigung hilft die FMEA die Fehlerursachen, das Risiko und die entsprechende Korrekturmaßnahmen zu finden.

Das Hauptmerkmal der FMEA ist ihre präventive Wirkung. Daneben fördert sie das interdisziplinäre Arbeiten und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Bei der Durchführung werden die zu erfüllenden Funktionen analysiert und die Erfüllung der Vorgaben überprüft. Alle Fakten zur Analyse potenzieller Fehler werden abgefragt, im Zusammen-hang dargestellt, das Risiko bewertet und vermindert.

Seminarinhalte

  • Forderungen der ISO 9001 zur Verbesserung und der ISO 9004 zur Vorbeugung
  • Der Eisberg der verdeckten Fehlleistungskosten
  • Fehlerbeseitigungskurve und Einsatz von Werkzeugen der QS
  • Beispiele für die Einbindung in das QM-System
  • Fehlerkultur/ Umgang mit Fehlern
  • Werkzeuge und Methoden des Qualitätsmanagements
  • Werkzeuge zur FMEA: Affinitätsdiagramm, Brainstorming, Ishikawa-Diagramm, Flussdiagramm und Pareto-Analyse
  • System-, Konstruktions- und Prozess-FMEA
  • Formblatt und Beispiele für eine FMEA
  • Team-Arbeit und FMEA
  • Arbeitsplan und Vorgehensweise zur Erstellung einer FMEA
  • Wahrscheinlichkeit des Auftretens, der Bedeutung und der Entdeckbarkeit eines Fehlers
  • Einordnung der FMEA in die Produkthierarchie
  • Aufwand und Subjektivität einer FMEA
  • Weitere Einsatzmöglichkeiten der FMEA (Umwelt- und Hygienemanagement)
  • Übungen anhand von Praxis-Beispielen der Teilnehmer und/ oder von Lehrbeispielen

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte, aus den Bereichen Entwicklung, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Fertigungsplanung, Fertigung und Qualitätswesen.

Informationen

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie direkt bei der “bbw Akademie für betriebswirtschaftliche Weiterbildung”, Berlin (siehe nebenstehende Links).

Friedhelm Denkeler, 21.01.2010.

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   Von der Fehlerkorrektur zur
   Fehlerprävention’

 

Folie 'Vorbeugende Qualitätssicherung/ Zehnerregel der Fehlerkosten' vergrößern

Zoom Vorbeugende Qualitätssicherung / Zehnerregel der Fehlerkosten

 

Folie 'Formblatt zur Durchführung einer FMEA' vergrößern

Zoom Formblatt zur Durchführung einer FMEA

 

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