Große Teilnahme an der Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Ingenieure – VDI.
Ulrich Berger als VDI Bezirksvereinsvorsitzender bestätigt. Mitglieder nahmen vorab an einer Sonderführung durch die Ausstellung von Wangechi Mutu in der Deutschen Guggenheim teil.
Ulrich Berger ist auf der Jahreshauptversammlung des VDI Berlin-Brandenburg am 28.05.2010 in seinem Amt als Vorsitzender des Bezirksvereins für weitere drei Jahre einstimmig bestätigt worden. Außerdem wählten die Mitglieder den neuen Landesvorsitzenden Karl-Heinz Schlaiss, der Anfang des Jahres Siegfried Brandt nach zwei Amtszeiten abgelöst hat, erstmals in den Geschäftsführenden Vorstand des Bezirksvereins.
Zum Jahrestreffen hatten sich so viele Mitglieder wie noch nie angemeldet, so dass der Tagungsort aus Platzgründen kurzfristig von der Deutschen Bank Unter den Linden ins Maritim proArte in die Friedrichstraße verlegt werden musste.
In seinem Rechenschaftsbericht hatte Berger eindringlich darauf hingewiesen, dass zu viele gut ausgebildete Studenten und Jungingenieure die Region während oder nach dem Studium verließen, obwohl viele gerne hier bleiben würden. “Hier eine Änderung herbeizuführen, ist die vordringlichste Aufgabe des VDI Berlin-Brandenburg“, so der Bezirksvorsitzende wörtlich. Nur wenn die Arbeitsplatz- und Karrieremöglichkeiten annähernd gut seien und den Ansprüchen an eine Ingenieurtätigkeit genügten, könne man den Ingenieurnachwuchs halten. Für den VDI Berlin-Brandenburg sei daher eine den Ingenieuren zugewandte Wirtschaftspolitik das Mandat der Stunde.
Schlaiss, der auf einer unaufschiebbaren Auslandsreise weilte, warb in einer Videobotschaft um das Vertrauen der Mitglieder und ermunterte sie, sich in die Arbeit des VDI einzubringen. Berger ist Inhaber des Lehrstuhls für Automatisierungstechnik an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Schlaiss ist Senior Manager International Relations in der Berliner Konzernrepräsentanz für Bundesangelegenheiten der Daimler AG.
Vor der eigentlichen Mitgliederversammlung fand in der Deutschen Guggenheim eine Sonderführung durch die Ausstellung “My Dirty Little Heaven” von Wangechi Mutu statt. Wangechi Mutu ist die Künstlerin des Jahres 2010 der Deutschen Bank. In ihrer Ausstellung “My Dirty Little Heaven” thematisiert die 1972 in Kenia geborene und in New York lebende Künstlerin Fragen der schwarzen, weiblichen Identität im Spannungsfeld zwischen westlicher Konsumkultur, afrikanischer Politik und postkolonialer Geschichte.
Die Deutsche Bank und die Solomon R. Guggenheim Foundation, New York, präsentieren in einer einzigartigen Partnerschaft jährlich vier hochkarätige Ausstellungen mit einem Schwerpunkt auf der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Neben thematischen Ausstellungen mit Spitzenwerken aus internationalen Museen entstehen regelmäßig auch Auftragsarbeiten. Stars wie auch Newcomer realisieren ihre auf den Raum zugeschnittenen Werke speziell für das Deutsche Guggenheim. Einmal jährlich werden außerdem Ausschnitte aus der mehr als 50.000 Kunstwerke umfassenden Sammlung der Deutschen Bank gezeigt.
Friedhelm Denkeler, 22.05.2010, Quelle: Presseerklägung DGQ
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