Endspurt im Ludwig-Erhard-Preis 2006
Bei den elf Finalisten sind die Gesundheits- und Sozialdienstleister, auch aus der Hauptstadtregion, stark vertreten.
Am 15. November 2006 werden die Qualitätspreise in Berlin vergeben.
Die Jury des Ludwig-Erhard-Preises, Auszeichnung für Spitzenleistungen im Wettbewerb, hat entschieden, welche Bewerber in die Endrunde des Jahres 2006 einziehen. “Alle haben überzeugende Leistungen präsentiert“, sagt Wolfgang Kaerkes, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Initiative Ludwig-Erhard-Preis (ILEP). Jetzt müssen die Assessorenteams diese Organisationen besuchen, vor Ort intensiv analysieren und anschließend bewerten. So werden Preisträger, Zweitplatzierte und Finalisten ermittelt. Am 15. November 2006 gibt dann Peter Hintze, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die Preisträger offiziell im Berliner Ludwig-Erhard-Haus bekannt.
In der Kategorie “kleine Organisationen“ ist neben dem St. Liborius Seniorenzentrum aus Attendorn auch die Praxis für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Schöttelndreier und Dr. Rapsch aus Bielefeld in die Endrunde eingezogen. Sie hatte bereits im Vorjahr eine Auszeichnung in dieser Kategorie erhalten.
Sechs Bewerber haben sich in der Kategorie “mittelgroße Organisationen“ für die Endrunde qualifiziert. Da ist zum einen die Domino e.V. Gesundheits- und soziale Dienste aus Birkenwerder, die bereits 2004 den Qualitätspreis Berlin-Brandenburg erhalten hat. Auch die T- Systems Multimedia Solutions, Dresden, sowie das Werk Wissen des Kunststoffverarbeiters Kautex Textron GmbH & Co. KG hatten schon im Vorjahr eine Auszeichnung in diesem Wettbewerb verliehen bekommen. Ebenso wurde der Stryker Trauma GmbH in Schönkirchen, einem Hersteller von Medizinprodukten, bereits ein hoher Reifegrad für Excellence bestätigt. Als neue Bewerber sind zum anderen erstmals der Büromöbelhersteller Sedus Stoll AG aus Waldshut und die GRG Gebäudereinigung Sonne + Schwarz GmbH & Co. Service KG, Hamburg in die Endrunde gekommen. Die Berliner GRG Dienstleistungsgruppe hat kürzlich den Qualitätspreis Berlin-Brandenburg 2006 gewonnen (siehe Artikel).
Mit einer Auszeichnung aus dem Vorjahr geht die Busch-Jaeger Elektro GmbH, Lüdenscheid, in den aktuellen Wettbewerb der Kategorie “große Organisationen“. Das gilt auch für die Homag Holzbearbeitungssysteme AG in Schopfloch, die schon 2004 ausgezeichnet wurde. Daneben ist der Grundfos Pumpenfabrik GmbH aus Wahlstedt die Teilnahme an der Endrunde 2006 gelungen.
Friedhelm Denkeler, 15.10.2006, Quelle: DGQ
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