Die acht Grundsätze des Qualitätsmanagements
Qualitätsmanagement-Norm DIN EN ISO 9001, Ausgabe 2000, in Kraft getreten
Am 15.12.2000 ist die neue DIN EN ISO 9000-Reihe, Ausgabe 2000, in Kraft getreten. Sie stellt acht Grundsätze auf, um das Erreichen von Qualitätszielen zu ermöglichen:
- Kundenorientierte Organisation: Organisationen brauchen ihre Kunden und sollten daher die jetzigen und künftigen Erfordernisse der Kunden erfassen, Kundenforderungen erfüllen und danach streben, die Erwartungen ihrer Kunden zu übertreffen.
- Führungsstärke: Führungskräfte entscheiden über die einheitliche Zielsetzung, die Richtung und das interne Umfeld der Organisation. Sie schaffen die Umgebung, in der Mitarbeiter sich voll und ganz für das Erreichen der Ziele der Organisation einsetzen.
- Einbeziehung der Mitarbeiter: Mitarbeiter machen auf allen Ebenen das Wesen einer Organisation aus und ihre vollständige Einbeziehung gestattet die Nutzung ihrer Fähigkeiten zum Nutzen der Organisation.
- Prozeßorientiertes Herangehen: Das gewünschte Ergebnis läßt sich auf effizientere Weise erreichen, wenn zusammengehörige Mittel und Tätigkeiten als ein Prozeß geleitet werden.
- Systemorientierter Managementansatz: Das Erkennen, Begreifen und Führen eines Systems miteinander in Wechselbeziehung stehender Prozesse für ein gegebenes Ziel trägt zur Wirksamkeit und Effizienz der Organisation bei.
- Ständige Verbesserung: Ständige Verbesserung ist ein permanentes Ziel der Organisation.
- Sachliches Herangehen an Entscheidungen: Wirksame Entscheidungen beruhen auf der logischen und intuitiven Analyse von Daten und Informationen.
- Lieferantenbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen: Beziehungen zum gegenseitigen Nutzen zwischen der Organisation und ihren Lieferanten fördern die Wertschöpfungsfähigkeit beider Organisationen.
Friedhelm Denkeler, 15.01.2001, Quelle: DIN EN ISO 9000:2000
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